Positives Verhaltenstraining

ist ein “verstehst du mich ?”-eigenes Trainingswerkzeug, das über die letzten Jahre entstanden ist.

Die Idee “Positives Verhaltenstraining” basiert auf funktioneller Kommunikation und der “positiven Verhaltensunterstützung” wie sie in der Arbeit mit kommunikationseingeschränkten Menschen eingesetzt wird.

Bild: Doberridefrau, pixelio
“Positivem Verhaltenstraining” liegt die Annahme zugrunde, dass problematische Verhaltensweisen beim Hund oft

  • einem bestimmten Zweck oder Ziel dienen
  • bestimmte, verschiedene Funktionen haben
  • erlernt sind und/oder bewusst oder unbewusst verstärkt werden

“Positives Verhaltenstraining” soll das “problematische Verhalten” in Zusammenhang mit den Auslösern verändern und durch annehmbares Verhalten ersetzen.

Hierzu ist vor allem Beobachten und Erkennen der Motivation, Bedürfnisse und Ziele des Hundes notwendig.

Bild: Erica Andermatt, pixelio
Im Rahmen des “Positiven Verhaltenstraining” werden auch andere Techniken des gewaltfreien Hundetrainings bzw. der Verhaltenstherapie eingesetzt, wie die Arbeit mit Markersignalen und systematische Desensibilisierung und Gegenkonditionierung.

Die Belohnung des Hundes ist das Erreichen des Ziels und die Bedürfnisbefriedigung durch Kooperation mit dem Menschen.

Ein ähnliches Konzept wurde mit “BAT” (Behaviour Adjustment Training) von Grisha Stewart (Ahimsa Dog Training, Seattle) entwickelt.

 

 

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